Aschaffenburg - Brauerei Schlappeseppel

Pressespiegel-Archiv


Hier finden Sie archivierte Nachrichten aus dem Pressespiegel für die Rubriken




Aufsichtsrecht und -praxis


Einführung des Mitarbeiter- und Beschwerderegisters

Zum 1. November wird der letzte Teil des Anlegerschutz- und Funktionsverbesserungsgesetzes, die Einführung eines Mitarbeiter- und Beschwerderegisters, in Kraft treten. Es soll sicherstellen, dass Anlageberater und Vertriebsbeauftragte in Finanzinstituten eine Mindestqualifikation aufweisen und die Aufsicht anhand von Informationen über Beschwerden eher auf mögliche Missstände aufmerksam wird. Technisch umgesetzt wird dies mit Hilfe eines webbasierten Meldeportals.
[7.8.12, Quelle: BaFin Journal 08/12]

Neue Konsultationen der EBA
Am 15.6. hat die EBA ein Konsultationspapier zur technischen Durchführung von Eigenmittelanforderungen (CRR) für zentrale Gegenparteien (CCP) veröffentlicht. Darin werden die (zusätzlichen) Eigenmittel spezifiziert, die zur Risikominderung von Markt-, Kredit- und Kontrahentenrisiken von nicht abgesicherten Aktivitäten sowie zur Abdeckung des operationalen Risikos aller Aktivitäten vorgehalten werden müssen.
[4.7.12, Quelle: EBA »Consultation paper on draft Regulatory Technical Standards on Capital Requirements for CCPs]

Die EBA hat am 7.6. neue Konsultationspapiere zu den technischen Durchführungsstandards für die aufsichtsrechtlichen Berichtspflichten zur Leverage-Ratio sowie zur Liquidity Coverage and Stable Funding veröffentlicht. Darin werden Details wie Formate, Häufigkeit und IT-Lösungen der Berichterstattung für die Finanzinstitute geregelt.
[4.7.12, Quelle: EBA , »Leverage-Ratio, »Liquidity Coverage and Stable Funding]

Kritik an Risikoberechnung der Banken
In einem Kommentar  "Falsche Komplizen" kritisiert die FTD, dass die Bankenaufsicht davon weiß und es duldet, das Banken ihre internen Modelle und Methoden so anpassen, dass die berechneten Risiken geringer ausfallen und damit mit weniger Eigenkapital unterlegt werden müssen. Sie fordert die Aufsicht dazu auf, den Banken weniger Freiheit bei der Risikoberechnung zuzugestehen.
[13.6.12, Quelle: Financial Times Deutschland]

EBA veröffentlicht Leitlinien für interne Risikomodelle
Für Finanzinstitute, die eigene Risikomodelle für die Berechnung der Eigenmittelanforderungen für das Marktpreisrisiko verwenden, hat die EBA Leitlinien für die Ermittlung des Risikopotenzials unter Stressbedingungen und des zusätzlichen Ausfall- und Migrationsrisikos veröffentlicht.
[16.5.12, Quelle: EBA »Guidelines on Stressed Value at Risk, »Guidelines on the Incremental Default and Migration Risk Charge]

EIOPA-Stellungnahme zu Berechnungsmethoden für Solvency II
Die zuständige europäische Aufsichtsbehörde verlangt von Versicherungsunternehmen, die interne Modelle zur Berechnung der Solvency II-Anforderungen verwenden, dass sie bei der Verwendung von externen Modellen alle Informationen der nationalen Aufsichtsbehörde zur Verfügung stellen müssen, die diese für die Beurteilung der Angemessenheit der internen Modelle und Genehmigung braucht.
[12.6.12], Quelle: EIOPA »Opinion External Models and Data]

BaFin-Broschüre zur Anlageberatung
Die von der BaFin herausgegebene Broschüre »Anlageberatung - Was Sie als Kunde beachten sollten informiert Anleger darüber,  worauf sie im Beratungsgespräch mit Ihrer Bank oder einem Vermittler achten sollten, um ihre Rechte wahrnehmen zu können.
[12.6.12, Quelle: BaFin]

BaFin veröffentlicht Hinweise zu Derivaten

In Ihrem am 21. Mai veröffentlichten »Merkblatt zu Finanzinstrumenten nach § 1 Abs. 11 Satz 4 KWG werden die so im KWG (und identisch in § 2 Abs. 2 WpHG) definierten Derivate im Sinne der MiFID-DVO (Markets in Financial Instruments Directive-Durchführungsverordnung) abgegrenzt und ihre zentralen Merkmale beschrieben.
[12.6.12, Quelle: BaFin]

VIB - das Vermögensanlageninformationsblatt wird Pflicht
Im Rahmen der Novellierung des Finanzanlagenvermittler- und Vermögensanlagerechts wird für neu aufgelegte geschlossene Fonds ab dem 1.6.12 ein "Beipackzettel" Pflicht, wie er schon für Wertpapiere (PIB - Produktinformationsblatt) und Investmentfonds (KIID - Key Investor Information Document) seit Juli 2011 eingeführt wurde.

Die FTD lässt Kritiker zur Wort kommen, die bemängeln, dass wegen unterschiedlicher Vorgaben und Ermessensspielräume der Anbieter und damit einher gehend einer unterschiedlichen Ausgestaltung der Informationsblätter (Struktur, Sprache und Reihenfolge der Informationen), die für den Anleger angestrebte Vergleichbarkeit von Produkten nicht erreicht werde.

Auch die Ergebnisse einer »Stichprobe des Bundesverbraucherschutzministeriums bei den PIB zeigte erheblichen Nachbesserungsbedarf, da nur etwa die Hälfte den gesetzlichen Anforderungen genügte.
[31.5.12, Quelle: Financial Times Deutschland "Alle Klarheiten beseitigt"]

BaFin veröffentlicht neue Konsultationsverfahren

Die BaFin hat am 26. April einen Entwurf für die Überarbeitung der MaRisk zur Konsultation zur Verfügung gestellt. Ursache sind die Überarbeitung der EU-Bankenrichtlinie (CRD IV), die "Guidelines on Internal Governance" der EBA, die „CEBS Guidelines on Liquidity Cost Benefit Allocation“, sowie Empfehlungen des ESRB, die eingearbeitet werden sollen.

Ein zweites Konsultationsverfahren betrifft die »Neufassung der MaComp, in der die Verhaltens- , Organisations- und Transparenzpflichten für Wertpapierdienstleistungsunternehmen überarbeitet werden.
[Mai 2012, Quelle: »BaFin]

EBA veröffentlicht einen »Bericht über die Ergebnisse des Basel  III Monitoring
Am 4. April hat die EBA einen Bericht über die Ergebnisse einer Umfrage unter europäischen Banken, wie sich die vollständige Anwendung der neuen Kapital- und Liquiditätsanforderungen nach Basel III auswirken, veröffentlicht. Darin wird die harte Kernkapitalquote, die durchschnittliche Verschuldungsquote (Leverage-Ratio), die Liquiditätsdeckungskennziffer (Liquidity Coverage Ratio) sowie der daraus abgeleitete Kapitalbedarf für die Bankengruppen mit den Daten der vorherigen Umfrage verglichen.
[Mai 2012, Quelle: »EBA]

Neue Standards für die Finanzmarktinfrastruktur
CPSS und IOSCO haben ihre Veröffentlichungen von 2001 überarbeitet und mit den "Principles for financial market infrastructures" einen Standard zur Vereinheitlichung und Stärkung der Finanzmarktinfrastruktur vorgelegt. [»mehr]

Entwurf zum Millionenkreditmeldewesen überarbeitet
BaFin und Deutsche Bundesbank haben im Februar 2012 einen überarbeiteten Entwurf zur Modernisierung des Millionenkreditmeldewesens veröffentlicht. Nach Konsultation mit Industrievertretern wurden die ursprünglich vorgesehenen Regelungen zur Absenkung der Meldegrenze (auf 1 Mio € statt 500.000 €) und Verkürzung der Meldefrequenz (auf einen Monat unter Vorbehalt) geändert. Die Implementierung soll wegen des hohen Aufwands stufenweise bis Juli 2016 erfolgen.
[April 2012, Quelle: BaFin-Journal 4/12]

"Konsultation zum Schattenbankenwesen"
Die EU-Kommission hat ein Grünbuch veröffentlicht, das sich mit den Risiken der Kreditvergabe außerhalb des Bankensektors beschäftigt, sowie den Möglichkeiten mit diesen Risiken umzugehen. Neben einer Definition des Schattenbankensektors und den damit verbundenen Vorteilen und Risiken wird ein dreiteiliger Regulierungsansatz vorgestellt, der sich über eine indirekte Regulierung, die Ausweitung der Anwendung der bestehenden und neue Vorschriften erstreckt. Außerdem fordert sie mehr Transparenz über die (globalen) Verbindungen zum regulären Bankensektor.
[19.3.12, Quelle: BaFin-Journal 4/12]

ESMA veröffentlicht Bericht über Aufsicht über Ratingagenturen
Die ESMA hat einen Bericht zur Aufsicht über Ratingagenturen veröffentlicht. Sie bemängelt u.a. fehlende Transparenz..
[Quelle: BaFin-Journal 4/12]

Interview mit der neuen BaFin-Präsidentin Elke König
Die Präsidenten der BaFin äußert sich im Interview zu Positionierung der BaFin in der europäischen Finanzaufsicht, dem Erfordernis nach besserer Regulierung von Schattenbanken (notwendig trotz unterschiedlicher Auffassungen in anderen Ländern), der Umsetzung von Solvency II bei großen und kleinen Versicherern (Umsetzung muss erfolgen, auch wenn es noch offene Punkte gibt) und die Rolle der BaFin als Verbraucherschützerin (erfüllt sie als Aufsicht). Eine Beschleunigung der internationalen Regulierung des Derivatehandels hält sie für dringend notwendig.
[Quelle: BaFin-Journal 4/12]
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