Aschaffenburg - Schönbusch - Dörfchen
Zertifikate sind kein Teufelszeug  

In einem Beitrag des Handelsblatts vom 16.4.13 ("Wer sich mit Gold-Zertifikaten verspekuliert hat, sollte das nicht den Produkten anlasten") kommentiert der Autor Verluste aus dem stark gefallenen Goldpreis.

Seine Meinung: die Verluste für Anleger in Gold-Zertifikaten rührten entweder daraus, dass die Anleger die Funktionsweise dieser Zertifikate nicht verstanden oder eine falsche Markterwartung gehabt hätten.

Die Funktionsweise von bspw. Bonuszertifikaten kann transparent nachvollzogen werden. Die Produkte haben sich beim Goldpreisverfall so verhalten, wie es auf Grund ihrer Konstruktion zu erwarten war. Wenn der Preisverfall dabei Barrieren durchbrochen hat, ist der Verlust daraus nicht dem Produkt anzulasten.

Dass ein Kurs anders als erwartet verläuft, hat in diesem Fall nicht nur Zocker, die auf steigende Kurse gesetzt hatten getroffen, sondern - im Falle von Bonuszertifikaten - auch vorsichtige Investoren, die die Barriere nicht tief genug gesetzt hatten. Daraus folgt, dass auch ein defensives Produkt Verlust bringen kann, wenn der Markt sich anders verhält als erwartet. Je nach Produkt kann ein Zertifikat aber einen Puffer gegen Verluste bieten.

Wie ein Bonuszertifikat funktioniert, wird »hier anschaulich dargestellt.